Das Théâtre Mogador im 9. Arrondissement ist die wichtigste Pariser Bühne für große internationale Musicals. 1913 vom britischen Impresario Sir Alfred Butt für seine Revue-Kompanie erbaut, wurde das Haus im Art-Déco-Stil mit 1.600 Plätzen als eines der größten Pariser Theater konzipiert. Nach Jahrzehnten wechselnder Nutzung — Revuen, Operetten, Konzerten — übernahm die Stage Entertainment-Gruppe 2005 das Haus und machte es zum französischen Flaggschiff für lizenzbasierte Broadway- und West-End-Produktionen. Cats, Le Roi Lion (The Lion King), Mamma Mia!, Mary Poppins und Le Fantôme de l'Opéra hatten hier ihre französischen Langlaufaufführungen. Die spezielle Konstruktion der Bühne mit ihrer für Pariser Verhältnisse außergewöhnlichen Tiefe ermöglicht die komplexen Bühnenbilder, die moderne Musicals verlangen. Außerhalb der Musical-Saison wird das Haus auch für Konzerte, Comedy-Shows und Corporate Events genutzt.
Der Bau wurde 1913 von dem britischen Impresario Sir Alfred Butt finanziert, der damit Paris seine erste dedizierte Musical-Bühne geben wollte — über 100 Jahre später ist das Haus genau das noch immer.
