Die Neue Flora in Hamburg-Altona-Nord wurde zwischen 1988 und 1990 nach Plänen der Architekten Uwe Köhnholdt und Konstantin Kleffel errichtet und zählt mit 1.965 Plätzen zu den größten Theatern Deutschlands. Als das Haus im Juni 1990 mit der Deutschlandpremiere von „Das Phantom der Oper" eröffnete, begann ein Kapitel Musical-Geschichte: Über 4.400 Vorstellungen und mehrere Millionen Zuschauer erlebten Andrew Lloyd Webbers Welterfolg hier in einer der wirkungsvollsten Produktionen aller Zeiten. Über vier Etagen erstreckt sich ein Foyer in warmen Terracottatönen mit moderner Kunst und rotem Teppich — ein Ensemble, das schon den Eingangsbereich zum Erlebnis macht. Nach „Phantom" folgten Produktionen wie „Titanic", „Tanz der Vampire", „Disneys Tarzan", „Aladdin", „Wicked", „Hercules" und aktuell wieder „Tarzan". Die Neue Flora gilt heute als kulturelle Institution Hamburgs und prägt das Bild der Stadt als heimliche Musical-Hauptstadt Europas.
Das Foyer in warmen Terracottatönen erstreckt sich über vier Etagen — Stage Entertainment ließ es bewusst opulent gestalten, damit der Theaterabend schon im Treppenhaus beginnt.
