Laeiszhalle
CONCERT

Laeiszhalle

Die Laeiszhalle, früher Musikhalle genannt, ist Hamburgs traditionsreicher Konzertsaal, 1908 im Stil des Neobarock eröffnet. Bis zur Eröffnung der Elbphilharmonie 2017 war sie über ein Jahrhundert lang das wichtigste Konzerthaus der Stadt und bleibt eine geschätzte Spielstätte für klassische Musik, Kammermusik und Chorkonzerte. Gestiftet wurde der prachtvolle Bau vom Reederehepaar Carl und Sophie Laeisz — deren berühmte Reederei die legendären „Flying P-Liner" betrieb, jene schnellen Frachtsegler, deren Namen alle mit dem Buchstaben P begannen. Die Laeiszhalle ist Heimat mehrerer Orchester und Ensembles und gehört mit ihrer hervorragenden Akustik und der eleganten Architektur zu den schönsten Konzerthäusern Deutschlands.

Schon gewusst?

Sophie Laeisz bestand testamentarisch darauf, dass der Bau allen Hamburgern offenstehe — ein bürgerliches Ideal, das die Halle bis heute als Volkskonzerthaus prägt.