Das Operettenhaus am Spielbudenplatz auf der Reeperbahn blickt auf eine bewegte Geschichte zurück: Ursprünglich 1841 als Urania-Theater gegründet, wurde es nach dem Krieg ab 1947 zum klassischen Operettenhaus, bevor es 1986 mit der Deutschlandpremiere von Andrew Lloyd Webbers „Cats" den Beginn der deutschen Musical-Ära markierte. Die Erfolgsgeschichte von „Cats" lief über 15 Jahre und gilt als Gründungsmoment der kommerziellen Musical-Szene in Deutschland. Nach „Cats" folgten Meilensteine wie „Mamma Mia!" in seiner deutschen Erstaufführung und aktuell „Hamilton" — die deutsche Erstaufführung des Pulitzer-prämierten Werks von Lin-Manuel Miranda. Das 1.435 Plätze umfassende Haus auf der Reeperbahn behauptet sich inmitten des St. Pauli-Treibens als Ort künstlerischer Sorgfalt und bleibt zentraler Baustein der Hamburger Musical-Landschaft.
Das Stage Operettenhaus auf der Reeperbahn wurde 1841 als Ausflugslokal eröffnet und ist seit 2001 Stage-Entertainment-Bühne — Cats hatte hier 1986 die deutsche Erstaufführung und lief 15 Jahre.
