Das Staatstheater Kassel ist ein traditionsreiches Vier-Sparten-Haus mit Oper, Schauspiel, Ballett und Konzerten und blickt auf eine Geschichte zurück, die bis ins 17. Jahrhundert reicht. Das heutige Opernhaus am Friedrichsplatz wurde 1959 als Nachkriegsbau eröffnet, nachdem das historische Hoftheater im Zweiten Weltkrieg zerstört worden war. Das Haus ist Heimat des Staatsorchesters Kassel, eines der ältesten Orchester der Welt mit Wurzeln im 16. Jahrhundert. Eine besondere Rolle spielt das Theater während der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst, die alle fünf Jahre Kassel zum globalen Zentrum der Kunstwelt macht und das Haus mit Performance-Programmen einbindet.
Der Landgraf Moritz von Hessen-Kassel ließ um 1605 eines der ersten festen Theatergebäude Deutschlands errichten — das Ottoneum, das heute als Naturkundemuseum dient.
