Bayerische Staatsoper
OPER

Bayerische Staatsoper

Die Bayerische Staatsoper im Nationaltheater am Max-Joseph-Platz zählt zu den renommiertesten Opernhäusern der Welt. 1653 als bayerische Hofoper gegründet, zog das Ensemble 1818 in das klassizistische Gebäude von Karl von Fischer, das im Zweiten Weltkrieg zerstört und bis 1963 originalgetreu rekonstruiert wurde. Das Haus war Schauplatz prägender Uraufführungen — darunter Wagners Tristan und Isolde (1865) und Die Meistersinger von Nürnberg (1868) — und pflegt ein Repertoire, das den Kern von Wagner, Strauss und Mozart mit großen Neuproduktionen verbindet. Neben dem 2.100 Plätze umfassenden Nationaltheater betreibt das Ensemble das intime Cuvilliés-Theater und das moderne Prinzregententheater. Unter den Generalmusikdirektoren Wolfgang Sawallisch, Zubin Mehta, Kent Nagano, Kirill Petrenko und Vladimir Jurowski bleibt die Bayerische Staatsoper international führend. Die jährlichen Münchner Opernfestspiele im Juli ziehen Publikum aus aller Welt an.

Schon gewusst?

Das Nationaltheater wurde dreimal erbaut: 1818 eröffnet, brannte es 1823 ab, wurde wiederaufgebaut und im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die dritte Fassung öffnete 1963.