Das Schlosstheater Celle, untergebracht im Westflügel des Celler Schlosses, ist mit seiner durchgehenden Spieltradition seit 1674 das älteste noch bespielte Theatergebäude Deutschlands. Der barocke Saal mit rund 320 Sitzen wurde unter Herzog Georg Wilhelm von Braunschweig-Lüneburg eingerichtet und bewahrt bis heute seinen historischen Charakter mit Logenrängen und vergoldeten Verzierungen. Das heutige Theater Celle ist ein städtisch getragenes Sprechtheater mit eigenem Ensemble, das pro Spielzeit etwa zehn Premieren produziert. Die einzigartige Atmosphäre des barocken Raums verbindet sich mit zeitgenössischen Inszenierungen — eine Kombination, die das Haus regelmäßig zu einem viel besuchten Festspielort macht.
Das Schlosstheater Celle ist seit 1674 ohne Unterbrechung in Betrieb — älter als jedes andere noch bespielte Theatergebäude in Deutschland.

