Biografie
Sibylle Berg (geboren 1962 in Weimar) ist eine der produktivsten und provokantesten Stimmen der deutschsprachigen Gegenwartsliteratur. Berg verließ die DDR 1984 mit einem genehmigten Ausreiseantrag und lebt seit den frühen 2000er Jahren in Zürich. Ihre Romane — Ein paar Leute suchen das Glück und lachen sich tot (1997), Sex II, Amerika, Der Tag, als meine Frau einen Mann fand (2015), GRM. Brainfuck (2019) — verbinden scharfsichtige Gesellschaftsbeobachtung mit experimenteller Form. Ihre Theaterkarriere nahm ab 2013 mit der Zusammenarbeit mit Regisseur Sebastian Nübling am Maxim Gorki Theater Berlin Fahrt auf: Es sagt mir nichts, das sogenannte Draußen (Theater heute Stück des Jahres 2014), Und dann kam Mirna (2015, Friedrich-Luft-Preis), Nach uns das All (2017), Wonderland Ave. (2018, zu den Mülheimer Theatertagen eingeladen). Berg verfasst auch Essays, Kolumnen und äußert sich öffentlich zu Politik, Geschlechterfragen und digitaler Kultur.
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