Zum Großadmiral
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Zum Großadmiral

Albert Lortzing
Oper · 1847
Komödie

Über das Werk

Komische Oper in drei Akten; Lortzing schrieb das Libretto nach Alexandre Duvals „La Jeunesse de Henri V“ in August Wilhelm Ifflands deutscher Bearbeitung „Heinrichs des Fünften Jugendjahre“. Komponiert 1847 in Wien, Uraufführung am 13. Dezember 1847 unter Lortzings eigener Leitung am Städtischen Hoftheater Leipzig.

Handlung

Der junge Prinz Heinrich vernachlässigt zugunsten nächtlicher Vergnügen in Hafenschenken seine Regierungsgeschäfte. Seine Frau Catharina inszeniert eine Lehre: Sie verwickelt ihn in einen Zwischenfall in der Schenke „Zum Großadmiral“, der zu seiner Verhaftung führt. Erst am nächsten Morgen erwirkt Graf Rochester seine Freilassung, woraufhin der beschämte Prinz sich bessert.

Kulturelle Bedeutung

Das Werk knüpft an den englischen Sagenstoff vom liederlichen Prinzen Heinrich an, der später als Heinrich V. König wurde. Es wurde zunächst beifällig aufgenommen, verschwand aber nach den Revolutionsjahren 1848/49 rasch vom Spielplan.

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