Über das Werk
Commedia lirica in vier Akten von Ruggero Leoncavallo nach dem Schauspiel „Zazà“ von Pierre Berton und Charles Simon; das Libretto verfasste Leoncavallo zusammen mit Carlo Zangarini. Arturo Toscanini leitete die Uraufführung am 10. November 1900 am Teatro Lirico in Mailand mit Rosina Storchio in der Titelpartie.
Handlung
Die Varieté-Sängerin Zazà verliebt sich in den Pariser Geschäftsmann Milio Dufresne, ohne zu wissen, dass er verheiratet ist. Als sie die Wahrheit entdeckt, verzichtet sie auf ihn zugunsten seiner Familie.
Kulturelle Bedeutung
Leoncavallo mischte in der Partitur Oper, Operette und Tanzmusik; dennoch blieb dem Werk der durchschlagende Erfolg verwehrt, auch weil Zazàs Verzicht der Handlung keine katartische Zuspitzung verleiht. Es geriet weitgehend in Vergessenheit und wird seither nur selten wiederaufgenommen.