Über das Werk
Operette in einem Vorspiel und drei Akten von Paul Abraham nach einem Libretto von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda, nach einer Bühnenvorlage von Imre Földes. Die Uraufführung fand am 21. Februar 1930 im Budapester Fővárosi Operettszínház statt, unter der musikalischen Leitung des Komponisten.
Handlung
Der ungarische Rittmeister Stefan flieht aus sibirischer Kriegsgefangenschaft und trifft in Tokio auf seine einstige Verlobte Viktoria, die inzwischen mit einem amerikanischen Diplomaten verheiratet ist. Über Stationen in Japan, Sankt Petersburg und Ungarn entfaltet sich der Konflikt zwischen alter Liebe und neuer Pflicht, ehe sich am Ende die ursprünglichen Paare wiederfinden.
Kulturelle Bedeutung
Mit ihren eingängigen Melodien – weniger der verwickelten, exotischen Handlung – sicherte sich die Operette dauerhaften Erfolg auf deutschen und internationalen Bühnen und wurde mehrfach verfilmt. Zusammen mit „Die Blume von Hawaii“ und „Ball im Savoy“ begründete sie Abrahams internationalen Ruhm als Operettenkomponist.