Über das Werk
„Stolz und Vorurteil* (*oder so)“ ist die deutsche Fassung von „Pride and Prejudice* (*sort of)“, einer Komödie mit Songs, die die schottische Autorin Isobel McArthur nach Jane Austens Roman „Pride and Prejudice“ von 1813 geschrieben hat. Uraufgeführt wurde das Stück am 28. Juni 2018 am Tron Theatre in Glasgow in einer Produktion der Kompanie Blood of the Young unter der Regie von Paul Brotherston; McArthur spielte selbst im Ensemble mit. Ins Deutsche übertragen hat es Silke Pfeiffer.
Handlung
Die Dienstbotinnen eines Landhauses der Regency-Zeit erzählen und spielen die Geschichte der Familie Bennet nach, deren fünf Töchter ohne männlichen Erben um ihr Zuhause bangen und deshalb möglichst vorteilhaft verheiratet werden sollen. Im Zentrum stehen die schlagfertige Elizabeth Bennet und der reiche, abweisend auftretende Mr Darcy, deren gegenseitige Abneigung sich nach und nach in Zuneigung verwandelt. Fünf Darstellerinnen teilen sich alle Rollen, von der Dienerschaft bis zur feinen Gesellschaft, und an entscheidenden Stellen der Handlung singen sie bekannte Popsongs im Karaoke-Stil.
Kulturelle Bedeutung
Nach Tourneen durch Großbritannien kam die Produktion im Herbst 2021 ans Criterion Theatre im Londoner West End und gewann 2022 den Laurence Olivier Award in der Kategorie Best Entertainment or Comedy Play; McArthur erhielt im selben Jahr den Evening Standard Theatre Award für Nachwuchstalente. Die Romanvorlage gehört zu den meistgelesenen Büchern der englischen Literatur und landete 2003 in einer großen BBC-Leserumfrage auf Platz zwei.
