Über das Werk
„Singin' in the Rain“ ist die Bühnenfassung des gleichnamigen MGM-Filmmusicals von 1952, das in Deutschland unter dem Titel „Du sollst mein Glücksstern sein“ lief. Das Buch schrieben Betty Comden und Adolph Green auf Grundlage ihres eigenen Drehbuchs; die Lieder stammen überwiegend von Nacio Herb Brown (Musik) und Arthur Freed (Text) und werden durch Nummern weiterer Songwriter ergänzt. Uraufgeführt wurde das Musical am 30. Juni 1983 im Londoner Palladium, inszeniert von Tommy Steele, der selbst die Hauptrolle des Don Lockwood übernahm.
Handlung
Hollywood 1927: Stummfilmstar Don Lockwood feiert mit seiner Leinwandpartnerin Lina Lamont Erfolg um Erfolg, bis der Tonfilm das Studio zur Umstellung zwingt. Linas schrille Stimme droht den ersten gemeinsamen Tonfilm „The Dueling Cavalier“ scheitern zu lassen. Don, sein Freund Cosmo Brown und die junge Schauspielerin Kathy Selden, in die Don sich verliebt hat, verwandeln das Projekt in das Musical „The Dancing Cavalier“, in dem Kathy heimlich Linas Stimme ersetzt. Als der Schwindel auffliegt, ist Kathy der neue Star.
Kulturelle Bedeutung
Die Londoner Uraufführungsproduktion lief bis September 1985 und kam auf 894 Vorstellungen; am Broadway folgten 1985/86 in der Regie von Twyla Tharp 367 Vorstellungen im Gershwin Theatre sowie eine Tony-Nominierung für Hauptdarsteller Don Correia. Die Filmvorlage führt das American Film Institute als bedeutendstes amerikanisches Filmmusical. Die deutschsprachige Erstaufführung fand am 15. April 1994 an der Staatsoperette Dresden statt, in der Übersetzung von Hartmut H. Forche.
