Sieben Schönheiten
—
0 Bewertungen

Sieben Schönheiten

Qara Qarayev
Ballett · 1952

Über das Werk

Qara Qarayev komponierte das vierteilige Ballett nach einem Libretto von Ismail Hidayetzade, Juri Slonimski und Sabit Rahman auf der Grundlage von Nizami Gandschawis Versepos „Die sieben Schönheiten“, ausgehend von einer eigenen sinfonischen Suite zum 800. Geburtstag des Dichters. Die Choreografie stammte von Pjotr Gussew; die Uraufführung fand am 7. November 1952 am Aserbaidschanischen Staatlichen Opern- und Balletttheater in Baku statt, mit Gamar Almaszade und Juri Kusnezow in den Hauptrollen. 1960 folgte eine Aufführung am Prager Nationaltheater.

Handlung

Auf der Jagd von einem Unwetter überrascht, findet Schah Bahram Zuflucht in einem alten Schloss, wo ihm ein Einsiedler verblasste Porträts sieben schöner Frauen zeigt, die in seiner nächtlichen Vision zum Leben erwachen. Später verliebt er sich in die einfache Aisha, deren Bruder Manzer er im Bogenschießen besiegt hat; als er in den Krieg zieht, übernimmt sein Wesir heimlich die Macht und stürzt das Land in Unrecht. Nach Bahrams Rückkehr erheben sich Aisha und Manzer gegen die Willkür; das Volk stürzt den Wesir, doch der stolze Schah verliert am Ende Geliebte und Thron.

Kulturelle Bedeutung

„Sieben Schönheiten“ gilt als erstes abendfüllendes aserbaidschanisches Ballett und begründete Qarayevs internationalen Ruf als Komponist, der europäische Orchestertechnik mit aserbaidschanischer Musiktradition verband.

Community-Bewertung
—
0 Bewertungen
Home
Entdecken
Freunde
Profil