Semiramide riconosciuta
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Semiramide riconosciuta

Niccolò Jommelli
Oper · 1742

Über das Werk

Semiramide riconosciuta ist eine Opera seria von Niccolò Jommelli nach dem Libretto von Pietro Metastasio. Die Uraufführung der ersten Fassung fand 1742 am Teatro Regio in Turin statt; eine überarbeitete Fassung wurde 1753 am herzoglichen Theater in Piacenza gespielt, eine weitere Aufführung ist 1762 für Stuttgart belegt. Das Libretto war 1729 erstmals von Leonardo Vinci in Rom vertont worden und erreichte mit weniger als vierzig Vertonungen eine durchschnittliche Verbreitung.

Handlung

Die als Mann verkleidete Königin Semiramide herrscht in Babylon unter dem Namen ihres verstorbenen Sohnes Nino, während an ihrem Hof die baktrische Prinzessin Tamiri unter drei Bewerbern einen Ehemann wählen soll. Unter den Freiern verbirgt sich Semiramides eigener, ihr unbekannter Bruder Mirteo ebenso wie ihr früherer Geliebter Idreno, der unter dem Namen Scitalce auftritt und sie sofort wiedererkennt. Die Wahl Tamiris und die schrittweise Aufdeckung der verborgenen Identitäten treiben die Handlung durch Eifersucht, Verstellung und drohende Enthüllung voran.

Kulturelle Bedeutung

Jommelli griff mit Semiramide riconosciuta früh in seiner Karriere einen Stoff um Verkleidung, verborgene Identität und mütterliche Schuld auf. Dass die Oper 1753 für Piacenza überarbeitet und 1762 erneut in Stuttgart gegeben wurde, zeigt, dass sie über zwei Jahrzehnte im Repertoire blieb.

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