Über das Werk
Symbolistisches Versdrama in fünf Akten des belgischen Autors Maurice Maeterlinck, uraufgeführt am 17. Mai 1893 im Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris unter der Regie von Aurélien Lugné-Poe.
Handlung
Im mythischen Königreich Allemonde begegnet Prinz Golaud der geheimnisvollen Mélisande im Wald und heiratet sie. Als zwischen ihr und seinem jüngeren Halbbruder Pelléas eine stille, nie ausgesprochene Liebe entsteht, treibt Golauds wachsende Eifersucht die Handlung in die Katastrophe.
Kulturelle Bedeutung
Mit seiner Ästhetik aus Halbdunkel, Andeutung und Schweigen gilt das Stück als Schlüsselwerk des symbolistischen Theaters. Es inspirierte unter anderem Claude Debussys gleichnamige Oper (1902) sowie Orchesterwerke von Gabriel Fauré und Arnold Schönberg.
