Moses
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Moses

Myroslaw Skoryk
Oper · 2001

Über das Werk

„Moses“ ist eine Oper von Myroslaw Skoryk nach Iwan Frankos gleichnamigem Versepos von 1905, Libretto von Bohdan Stelmach. Die Uraufführung fand 2001 am Lemberger Opern- und Balletttheater statt, zeitgleich mit dem ersten Ukraine-Besuch von Papst Johannes Paul II.

Handlung

In Prolog, zwei Akten und Epilog erzählt die Oper vom greisen Moses, der sein Volk kurz vor dem Erreichen des Gelobten Landes durch Zweifel und Verrat führen muss. Franko zog mit dem Stoff Parallelen zum Leiden des ukrainischen Volkes unter russischer Herrschaft, die Skoryks Oper aufgreift.

Kulturelle Bedeutung

Mit über 500 Mitwirkenden gehört „Moses“ zu den aufwendigsten ukrainischen Opernproduktionen; die Finanzierung schloss vatikanische Unterstützung ein, und das Werk gilt als erste zeitgenössische Oper eines ukrainischen Komponisten nach der Unabhängigkeit des Landes.

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