Über das Werk
Tragikomödie in einem Akt des georgischen Schriftstellers Micho Mossulischwili, 2012 entstanden und am 12. Juli 2013 im Kommunaltheater der georgischen Stadt Bolnissi uraufgeführt. Bis 2016 stand das Stück an vier weiteren georgischen Bühnen auf dem Spielplan; im Druck erschien es 2015 in Georgien, 2016 in lettischer Übersetzung.
Handlung
Sopho kehrt nach Jahren in den USA in ihr georgisches Heimatdorf zurück und erfährt, dass ihr totgeglaubter Ehemann Tschito lebt und inzwischen ihre einstige Jugendfreundin Schoka geheiratet hat – sein Grabstein war Teil einer Erpressung. Die Rückkehr eines pensionierten amerikanischen Obersts, bei dem Sopho zuvor gearbeitet hatte, verschärft die Lage: Sie unterschreibt einen Vertrag über weitere Zahlungen, worauf sich die Dorfgemeinschaft mit einer Beschwerde bei Menschenrechtsorganisationen gegen sie wendet.
Kulturelle Bedeutung
Das Stück gehört zu Mossulischwilis umfangreichem, oft für Bühne, Rundfunk und Fernsehen adaptiertem Werk, das inzwischen unter anderem ins Lettische, Deutsche und Russische übersetzt wurde.