Medea in Korinth
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Medea in Korinth

Roland Schimmelpfennig
Theater · 2026
ZeitgenossenTragödie

Über das Werk

„Medea in Korinth“ mit dem Untertitel „Die verlorenen Kinder“ ist die fünfte Folge von Roland Schimmelpfennigs Zyklus „Fremde Sonne. Die Argonauten. Iason. Medea.“. Als einziger Teil des Zyklus beruht er auf einer dramatischen Vorlage: Schimmelpfennig überträgt den Medea-Stoff nach Euripides und Grillparzer in eine heutige poetische Sprache. Die Uraufführung am 27. September 2026 am Deutschen Schauspielhaus Hamburg inszeniert Karin Beier; der Text erschien im September 2026 bei S. Fischer.

Handlung

Medea lebt als Fremde in Korinth. Iason verlässt sie, um die Königstochter Kreusa zu heiraten und selbst König zu werden, und Medea soll verbannt werden. Ausgestoßen, verraten und ohne Heimat tötet sie ihre Kinder – eine Tat, die das Stück als Rache und als Aufbegehren gegen eine feindliche Welt zeigt.

Kulturelle Bedeutung

Im Mittelpunkt steht die Frage nach Mutterschaft in einer von Männern bestimmten Gesellschaft. Das Stück steht in der langen Reihe der Medea-Bearbeitungen seit Euripides und bildet den tragischen Kern des Zyklus.

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Kommende Aufführungen
Deutsches Schauspielhaus · Hamburg
11. Oktober 2026 · 5×
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