Über das Werk
McKinsey kommt ist ein Theaterstück in fünf Akten mit fünf Epilogen von Rolf Hochhuth, das 2003 im Druck erschien und am 13. Februar 2004 am Brandenburger Theater unter der Regie von Oliver Munk uraufgeführt wurde.
Handlung
In der Umkleidekabine ihrer Fabrik lesen zwei entlassene Arbeiter in der Zeitung, dass ihre Konzernleitung soeben ein Werk in den USA gekauft hat, um künftig zu Niedriglöhnen an der mexikanischen Grenze zu produzieren und weitere deutsche Stellen abzubauen. In lose verknüpften Szenen mit denselben Darstellern in wechselnden Rollen verhandelt das Stück die Folgen solcher Übernahme- und Auslagerungspraktiken.
Kulturelle Bedeutung
Mit dem Titel greift Hochhuth die Unternehmensberatung McKinsey und deren Kunden direkt an und reagiert auf die hohe Arbeitslosigkeit im Deutschland der frühen 2000er-Jahre; bei Kritik und Publikum blieb das Stück jedoch weit hinter seinen frühen Erfolgen zurück.