Li zite ’ngalera
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Li zite ’ngalera

Leonardo Vinci
Oper · 1722

Über das Werk

Li zite ’ngalera ist eine Commedia per musica in drei Akten von Leonardo Vinci nach einem Libretto von Bernardo Saddumene in neapolitanischer Sprache. Die Uraufführung fand am 3. Januar 1722 am Teatro dei Fiorentini in Neapel statt. Die Partitur ist die älteste weitgehend vollständig erhaltene einer neapolitanischen Dialektoper und zugleich Vincis früheste erhaltene Oper.

Handlung

In einer Hafenstraße bei Neapel hat der junge Carlo seine frühere Geliebte Belluccia für die neue Flamme Ciomma verlassen. Als Mann verkleidet, verfolgt Belluccia ihn und bringt dabei mehrere Frauen, darunter Ciomma selbst, zum Verlieben in ihre männliche Rolle. Erst als Belluccias Vater, ein Galeerenkapitän, Carlo mit dem Tode droht, vergibt sie ihm; das Paar versöhnt sich und heiratet.

Kulturelle Bedeutung

Das Werk gilt als eines der besten Beispiele der frühen neapolitanischen Buffo-Tradition und wird bis heute für seine Lebendigkeit gerühmt; 2023 brachte die Mailänder Scala das Stück erstmals auf ihre Bühne. Der Titel spielt auf das Ende an, an dem die frisch Verheirateten gemeinsam mit der Galeere heimwärts segeln.

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