Über das Werk
Les chevaliers de la table ronde ist eine Opéra bouffe in drei Akten von Hervé nach einem Libretto von Henri Chivot und Alfred Duru. Die Uraufführung fand am 17. November 1866 am Théâtre des Bouffes-Parisiens in Paris statt.
Handlung
Statt der bekannten Artussage um Lancelot und Merlin entwirft das Werk eine frei erfundene, verzauberte Mittelalterwelt mit vier grotesk gezeichneten Rittern sowie den weiblichen Figuren Mélusine, Totoche und Angélique, die das Ritteridyll parodistisch unterlaufen.
Kulturelle Bedeutung
Das Werk war Hervés erste große Operette und eröffnete einen vierteiligen Zyklus mit L’Œil crevé, Chilpéric und Le petit Faust, für den er anspruchsvoll genug komponierte, um mit Produktionen der Opéra-Comique zu konkurrieren.
