Leichte Kavallerie
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Leichte Kavallerie

Franz von Suppé
Oper · 1866
Operette

Über das Werk

Leichte Kavallerie ist eine komische Operette in zwei Abteilungen von Franz von Suppé nach einem Libretto von Karl Costa. Sie wurde am 21. März 1866 im Wiener Carltheater uraufgeführt und war eine der ersten Operetten, die das Husaren- und Ungarnmilieu zum Thema machten, das später bei Johann Strauss und Kálmán wiederkehrte.

Handlung

In einem österreichisch-ungarischen Grenzstädtchen wird die Waise Vilma von den sittenstrengen Bürgersfrauen misstrauisch beäugt und soll aus dem Ort verwiesen werden, obwohl sie den jungen Hermann liebt. Als eine Schwadron ungarischer Husaren einquartiert wird, erkennt deren Wachtmeister János in Vilma seine totgeglaubte Tochter. Er deckt die Doppelmoral der Stadtväter auf und erzwingt so ihre Zustimmung zur Hochzeit von Vilma und Hermann.

Kulturelle Bedeutung

Von der Operette selbst ist heute vor allem die Ouvertüre geläufig: Ihr berühmter Reitermarsch zählt als „Leichte-Kavallerie-Ouvertüre“ zu den meistgespielten Konzertstücken Suppés, obwohl er im eigentlichen Bühnenwerk gar nicht erklingt. Das Bühnenstück selbst geriet nach dem verlorenen preußisch-österreichischen Krieg von 1866 rasch in Vergessenheit.

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