Le calife de Bagdad
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Le calife de Bagdad

François-Adrien Boieldieu
Oper · 1800

Über das Werk

Le calife de Bagdad ist eine einaktige Opéra-comique von François-Adrien Boieldieu nach einem Libretto von Claude Godard d'Aucourt de Saint-Just. Boieldieu, noch keine 25 Jahre alt, brachte das Werk am 16. September 1800 an der Pariser Opéra-Comique heraus.

Handlung

Kalif Isaoun durchstreift verkleidet als einfacher Bürger die Straßen Bagdads, um unerkannt unter seinem Volk zu leben. Dabei verliebt er sich in die junge Zétulbé und wirbt zunächst inkognito um sie, ehe er sich am Ende als Herrscher zu erkennen gibt und sie heiratet.

Kulturelle Bedeutung

Das Werk wurde zu Boieldieus erstem großen Bühnenerfolg und blieb bis weit ins 19. Jahrhundert im Repertoire der Opéra-Comique, wo es mehr als 800 Mal gespielt wurde. Musikalisch versieht Boieldieu die Ouvertüre nur sparsam mit türkisch anmutender Perkussion und lässt in einer Nummer nacheinander französische, italienische, spanische, schottische, deutsche und englische Tonfälle anklingen — ein für die Zeit ungewöhnlicher Kunstgriff.

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