Über das Werk
La scuola de’ gelosi ist ein Dramma giocoso in zwei Akten von Antonio Salieri nach einem Libretto von Caterino Mazzolà. Die Uraufführung fand am 27. Dezember 1778 am Teatro San Moisè in Venedig statt; 1783 eröffnete eine überarbeitete Fassung die Wiedereinrichtung der italienischen Operntruppe am Wiener Burgtheater.
Handlung
Zwei ungleiche Paare spiegeln das Thema der Eifersucht: Der bürgerliche Kornhändler Blasio misstraut grundlos seiner treuen Frau Ernestina, während die adlige Contessa allen Grund hat, auf ihren notorisch untreuen Mann eifersüchtig zu sein. Ein Spiel aus Verkleidungen und Verwechslungen führt beide Paare schließlich zur Versöhnung.
Kulturelle Bedeutung
Das Werk zählte jahrzehntelang zu Salieris erfolgreichsten komischen Opern und wurde in ganz Europa nachgespielt – von Dresden und Prag bis London, Paris und St. Petersburg, dort auch in russischer, polnischer und spanischer Übersetzung.
