La mère coupable
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La mère coupable

Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais
Theater · 1792
Drama

Über das Werk

Drama in fünf Akten von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais, 1791 vollendet. Obwohl die Comédie-Française das Stück angenommen hatte, ließ Beaumarchais es aus geschäftlichem Interesse zunächst am 26. Juni 1792 im neu gegründeten Théâtre du Marais uraufführen. Es ist der dritte und letzte Teil der Figaro-Trilogie.

Handlung

Zwanzig Jahre nach der Hochzeit von Figaro und Susanne lebt die Familie Almaviva in Paris, belastet von einem Geheimnis: Sohn Léon stammt nicht vom Grafen, sondern aus einer früheren Liaison der Gräfin mit dem inzwischen verstorbenen Pagen Chérubin. Der Intrigant Bégearss versucht, die Familie zu entzweien und sich über eine Heirat mit der unehelichen Tochter Florestine das Vermögen anzueignen, wird aber von Figaro und Susanne entlarvt.

Kulturelle Bedeutung

Anders als seine beiden Vorgänger geriet das Stück nach seiner Uraufführung am Théâtre du Marais und der überarbeiteten Fassung an der Comédie-Française (1797) aus dem Standardrepertoire und wurde dort erst 1990 erfolgreich wiederbelebt.

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