L’olimpiade
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L’olimpiade

Niccolò Jommelli
Oper · 1761

Über das Werk

L'olimpiade ist eine Opera seria von Niccolò Jommelli nach dem Libretto von Pietro Metastasio. Die Uraufführung fand am 11. Februar 1761 am Herzoglichen Theater in Stuttgart statt; 1774 brachte João Cordeiro da Silva eine überarbeitete Fassung im Palazzo Ajuda in Lissabon heraus. Das Libretto war 1733 erstmals von Antonio Caldara zum Geburtstag der Kaiserin Elisabeth Christine in Wien vertont worden und zählt mit über 70 Vertonungen, darunter die von Antonio Vivaldi und Johann Adolph Hasse, zu Metastasios erfolgreichsten Texten.

Handlung

Vor der Kulisse der antiken Olympischen Spiele bittet der kretische Prinz Licida seinen Freund Megacle, unter dessen Namen anzutreten – ohne zu wissen, dass der ausgesetzte Siegespreis, die Hand der Königstochter Aristea, in Wirklichkeit Megacles eigene Geliebte ist. Megacle gewinnt den Wettkampf für den Freund, dem er sich verpflichtet fühlt, während Aristea und die als Schäferin verkleidete Argene, Licidas frühere Geliebte, über die wahren Verhältnisse im Ungewissen bleiben. Erst die Auflösung der vertauschten Identitäten führt die Liebenden am Ende zueinander.

Kulturelle Bedeutung

Als Vertonung eines der meistgespielten Metastasio-Libretti reiht sich Jommellis L'olimpiade in eine lange Reihe prominenter Komponisten ein. Die Partitur wurde 1783 postum an der Stuttgarter Hohen Karlsschule (Académie Caroline) neu aufgelegt, ein Beleg für die anhaltende Wertschätzung des Werks am württembergischen Hof; ein eigenhändiges Fragment Jommellis aus dem Uraufführungsjahr 1761 ist im Konservatorium San Pietro a Majella in Neapel erhalten.

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