Über das Werk
„Jane Eyre“ ist ein 1847 unter dem männlichen Pseudonym Currer Bell veröffentlichter Roman der englischen Schriftstellerin Charlotte Brontë, der bei Smith, Elder & Co. in London erschien. Zahlreiche Bühnenfassungen bringen den Roman seither als eigenständiges Theaterstück auf die Bühne, wie die für Dezember 2026 angesetzte Inszenierung von Lily Sykes am Staatsschauspiel Dresden.
Handlung
Die verwaiste Jane Eyre wächst unter Demütigungen bei ihrer Tante und in einem strengen Internat auf, bevor sie als Gouvernante auf dem Gut Thornfield Hall Anstellung findet und sich in ihren Arbeitgeber Edward Rochester verliebt. Als sie am Hochzeitstag erfährt, dass Rochester bereits verheiratet ist, verlässt sie ihn, bis beide nach Jahren der Trennung und einem Brand auf Thornfield Hall wieder zueinanderfinden.
Kulturelle Bedeutung
Der Roman gilt mit seiner psychologisch dichten Ich-Erzählung als Wegbereiter der modernen Frauenfigur in der englischen Literatur und rangierte 2003 in der BBC-Umfrage „The Big Read“ unter den zehn beliebtesten Büchern Großbritanniens.
