Über das Werk
Komödie in drei Akten von Jean Giraudoux. Louis Jouvet inszenierte die Uraufführung am 27. Februar 1933 an der Comédie des Champs-Élysées in Paris; die deutschsprachige Erstaufführung folgte 1950 in Hamburg unter der Regie von Karl-Heinz Stroux.
Handlung
Die Provinzlehrerin Isabelle lässt sich auf ein schwärmerisches Intermezzo mit einem geisterhaften jugendlichen Wesen ein, das sie aus ihrem bürgerlich geordneten Alltag herauslockt. Die Auseinandersetzung zwischen dieser romantischen Sehnsucht und den Vertretern der bürgerlichen Ordnung bildet den Kern des Stücks.
Kulturelle Bedeutung
Kritiker beschrieben das Stück als leichtere, bitterere Komödie im Vergleich zu Giraudoux’ schwereren, tröstlicheren Dramen – ein bewusstes Intermezzo im Œuvre des Autors zwischen ernsteren Werken.