Il prigionier superbo
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Il prigionier superbo

Giovanni Battista Pergolesi
Oper · 1733

Über das Werk

Il prigionier superbo ist eine Opera seria in drei Akten von Giovanni Battista Pergolesi, vermutlich nach einem Libretto Gennaro Antonio Federicos auf Grundlage von Francesco Silvanis „La fede tradita e vendicata". Sie entstand zum Geburtstag der Kaiserin Elisabeth Christine und wurde am 5. September 1733 im wiedereröffneten Teatro San Bartolomeo in Neapel uraufgeführt, das nach einem Erdbeben im November 1732 geschlossen gewesen war.

Handlung

Der gestürzte norwegische König Sostrate und seine Tochter Rosmene geraten in die Gewalt des Gotenkönigs Metalce, der Rosmene begehrt, sie zugleich aber dem dänischen Prinzen Viridate versprochen hat. Zwischen der Rettung ihres Vaters und ihrer Liebe zerrieben, treibt Rosmenes Konflikt die Handlung bis zu einem Aufstand, der Sostrate die Macht zurückgibt und die Liebenden vereint.

Kulturelle Bedeutung

Während das zwischen den Akten gespielte Intermezzo „La serva padrona" bald weltberühmt wurde, geriet die Rahmenoper rasch in Vergessenheit und kehrte erst mit Aufführungen ab 1997 auf die Bühnen zurück. Eine kritische Ausgabe legte der Musikwissenschaftler Claudio Toscani 2017 anhand einer im Konservatorium San Pietro a Majella überlieferten Abschrift vor.

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