Il mondo alla rovescia
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Il mondo alla rovescia

Antonio Salieri
Oper · 1795
Komödie

Über das Werk

Dramma giocoso in zwei Akten von Antonio Salieri auf ein Libretto von Caterino Mazzolà nach Carlo Goldonis gleichnamiger Commedia von 1750, uraufgeführt am 13. Januar 1795 im Wiener Burgtheater. Salieri hatte den Stoff bereits 1779 unter dem Titel „L'isola capricciosa“ für Venedig begonnen; nach dem Tod des dortigen Impresarios blieb das Projekt liegen, bis er es 1792 nach Mazzolàs Berufung an den Wiener Hof neu vertonte.

Handlung

Auf einer Insel haben Europäerinnen, die vor männlicher Unterdrückung geflohen sind, eine von Frauen regierte Gegenwelt errichtet: Sie kommandieren und führen Krieg, während die Männer im Haus arbeiten und sich um Mode kümmern. Als ein General zwei europäische Gefangene – einen Grafen und eine Marchesa – auf die Insel bringt, geraten Eifersucht, ein Fluchtplan und mehrere Werbungen durcheinander. Am Ende kehrt die Marchesa nach Europa zurück, während der Graf auf der Insel bleibt und statt der Generalin die Oberstin heiratet.

Kulturelle Bedeutung

Der Stoff der „verkehrten Welt“ geht auf Goldonis Libretto von 1750 zurück, das ursprünglich Baldassare Galuppi vertont hatte; Salieris Fassung übernimmt nur Titel und Grundidee, nicht die Handlung im Detail. Nach der Uraufführung geriet die Oper weitgehend in Vergessenheit und erlebte erst 2009 in Legnago ihre erste moderne Wiederaufführung, gefolgt von der deutschsprachigen Erstaufführung 2010 in Neuburg an der Donau.

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