Über das Werk
„Ich fühl's nicht“ ist eine Bühnenfassung von Katrin Plötner und Svenja Käshammer nach Liv Strömquists Sachcomic „Den rödaste rosen slår ut“, der 2019 im schwedischen Original erschien und von Katharina Erben ins Deutsche übersetzt wurde (deutsche Ausgabe 2020, avant-verlag). Strömquist untersucht darin, wie sich romantische Liebe unter den Bedingungen des Spätkapitalismus verändert. Die Bühnenfassung wurde am 22. Januar 2022 am Staatsschauspiel Dresden unter der Regie von Plötner uraufgeführt.
Handlung
Mit Beispielen von Sokrates und Kierkegaard bis Beyoncé und Leonardo DiCaprios wechselnden Beziehungen geht Strömquist der Frage nach, warum Verlieben heute oft schwerfällt und warum Beziehungen enden. Sie fragt, ob dafür biologische, gesellschaftliche oder psychologische Gründe verantwortlich sind, und plädiert am Ende für eine Liebe, die sich den Zwängen der Konsumgesellschaft entzieht.
Kulturelle Bedeutung
Das Buch gehört zu Strömquists international meistübersetzten Arbeiten und wurde allein in Frankreich und Deutschland mehr als 150.000-mal verkauft. Die Bühnenfassung wurde von der Kritik für ihren Wechsel aus analytischer Schärfe und Situationskomik gelobt.
