Über das Werk
Versdrama in vier Akten des aserbaidschanischen Dichters Hüseyn Cavid, 1918 verfasst und am 21. Dezember 1920 am Aserbaidschanischen Staatlichen Akademischen Dramentheater in Baku uraufgeführt, Regie Abbas Mirza Scharifsade. Das Stück gilt als das erste auf die Bühne gebrachte Versdrama Aserbaidschans.
Handlung
Im Nahen Osten während des Ersten Weltkriegs lässt sich der idealistische Arif von der Gestalt des Iblis (Satan) verführen und gibt seine moralischen Grundsätze für Macht und Reichtum auf. Er wird zum Mörder an Frau und Bruder und endet, obwohl er nach Höherem strebte, in Elend und Einsamkeit.
Kulturelle Bedeutung
Die Inszenierung mit aufwendiger Bühnentechnik und Balletteinlagen galt als bedeutendes Ereignis im aserbaidschanischen Theaterleben und wurde ab 1923 auch in Usbekistan nachgespielt. Handschriften des Stücks zählen zu den zentralen Exponaten des Hüseyn-Cavid-Museums in Nachitschewan.
