I shot a Pop Star
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I shot a Pop Star

Valerie Solanas
Theater · 1967

Über das Werk

„I shot a Pop Star, oder wie ich versuchte, das Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer umzusetzen“ ist eine Fassung von Monique Séjourné und Sophie Scherer nach Valerie Solanas, die 1967 ihr SCUM Manifesto verfasste und im darauffolgenden Jahr den Künstler Andy Warhol erschoss. Die Uraufführung der Fassung fand am 6. September 2026 am Staatsschauspiel Dresden unter der Regie von Séjourné statt.

Handlung

Das Stück verbindet Solanas' Biografie – eine von Missbrauch, Armut und der Trennung von ihrem Sohn geprägte Jugend – mit ihrer radikalen künstlerischen Antwort, dem SCUM Manifesto, das 1967 die Abschaffung des Geldsystems, der Regierungen und des männlichen Geschlechts fordert. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Wut Kunst verträgt und wann eindeutige Politik in Härte umschlägt, bis hin zu Solanas' Attentat auf Andy Warhol 1968.

Kulturelle Bedeutung

Solanas' SCUM Manifesto blieb nach der Selbstveröffentlichung 1967 zunächst eine Randerscheinung der New Yorker Untergrundszene; erst nach dem öffentlich wirksamen Attentat auf Andy Warhol 1968 wurde es unter radikalen Feministinnen zur vielgelesenen Schrift und gilt seither als frühes, radikales Dokument der zweiten Frauenbewegung. Die Dresdner Fassung war die erste Premiere der Spielzeit 2026/27 im Kleinen Haus 3 des Staatsschauspiels.

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Kommende Aufführungen
Staatsschauspiel Dresden · Dresden
11. Oktober 2026 · 5×
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