Über das Werk
Dramma lirico in vier Akten (fünf Bildern) von Riccardo Zandonai nach einem Libretto von Arturo Rossato, das auf Selma Lagerlöfs Roman „Gösta Berlings Saga“ (1891) beruht. Uraufführung am 7. März 1925 am Teatro alla Scala in Mailand unter der Leitung von Arturo Toscanini.
Handlung
Der aus dem Priesteramt entlassene, dem Alkohol verfallene Gösta Berling findet am Weihnachtsabend Aufnahme auf dem Gut Ekebù bei der Majorin, die dort Ausgestoßene beherbergt. Er begegnet dort seiner geliebten Anna wieder, deren Vater die Verbindung ablehnt. Nach Konflikten und einem vermeintlichen Verrat der Majorin bessert sich Gösta; die schwer erkrankte Majorin kehrt zurück, segnet das Paar, übergibt ihm das Gut und stirbt.
Kulturelle Bedeutung
Die schwedischsprachige Fassung wurde 1928 zu Lagerlöfs 70. Geburtstag in Stockholm mit großem Erfolg uraufgeführt. Das Werk zählt zu Zandonais letzten großen Bühnenerfolgen, bevor seine Opern nach seinem Tod weitgehend aus dem internationalen Repertoire verschwanden.
