Hippolyte et Aricie
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Hippolyte et Aricie

Jean-Philippe Rameau
Oper · 1733

Über das Werk

Hippolyte et Aricie ist eine Tragédie en musique von Jean-Philippe Rameau nach einem Libretto des Abbé Pellegrin, das auf Racines „Phèdre“ beruht. Die Uraufführung am 1. Oktober 1733 an der Académie royale de musique in Paris war Rameaus erste große Oper und löste sofort einen Streit zwischen konservativen „Lullysten“ und den neuen „Ramisten“ aus.

Handlung

Hippolyte liebt Aricie, wird aber von seiner Stiefmutter Phèdre begehrt. Nach der Rückkehr seines totgeglaubten Vaters Thésée aus der Unterwelt wird Hippolyte fälschlich der Verführung Phèdres bezichtigt und scheinbar von einem Seeungeheuer getötet. Die Göttin Diana rettet ihn und vereint ihn am Ende mit Aricie, doch seinen Vater sieht er nicht wieder.

Kulturelle Bedeutung

Als Rameaus Debüt auf der Opernbühne markiert das Werk mit seiner harmonisch kühnen, orchestral reichen Musik einen Bruch mit der Tradition Lullys und gilt als Ausgangspunkt der Ramisten-Lullysten-Kontroverse, die die Pariser Musikwelt der 1730er Jahre prägte.

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