Hans Sachs
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Hans Sachs

Albert Lortzing
Oper · 1840
Komödie

Über das Werk

Komische Oper in drei Akten mit gesprochenen Dialogen; das Libretto schrieben Lortzing, Philipp Reger und Philipp Jakob Düringer gemeinsam nach dem gleichnamigen Schauspiel von Johann Ludwig Deinhardstein. Uraufführung am 23. Juni 1840 am Stadttheater Leipzig anlässlich der 400-Jahr-Feier der Erfindung des Buchdrucks; eine erweiterte Fassung folgte 1845 am Nationaltheater Mannheim.

Handlung

Der Nürnberger Schuhmacher und Meistersinger Hans Sachs liebt die Goldschmiedstochter Kunigunde, wird ihm aber bei einem Sängerwettstreit zu Unrecht der Sieg verweigert und fälschlich eine Entführung vorgeworfen, woraufhin er aus der Stadt verbannt wird. Als Kaiser Maximilian den Verfasser ihm zugetragener schöner Verse sucht und sich herausstellt, dass Sachs sie geschrieben hat, löst sich die Intrige auf; Sachs wird rehabilitiert und darf Kunigunde heiraten.

Kulturelle Bedeutung

Richard Wagner kannte das Werk und übernahm Namen und Motive für seine „Meistersinger von Nürnberg“, gab dem Stoff dramaturgisch jedoch eine grundlegend andere, gesellschaftsutopische Richtung, die Lortzings Oper fremd war.

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