Griselda
—
0 Bewertungen

Griselda

Alessandro Scarlatti
Oper · 1721
Klassiker

Über das Werk

Griselda ist eine Oper (Dramma per musica) in drei Akten von Alessandro Scarlatti nach einem Libretto von Apostolo Zeno. Sie wurde im Januar 1721 im Teatro Capranica in Rom uraufgeführt, komponiert im Auftrag des Fürsten Francesco Maria Ruspoli, und ist die letzte von Scarlattis Opern, die vollständig erhalten ist.

Handlung

Der sizilianische König Gualtiero heiratet gegen den Willen seines Volkes die einfache Hirtin Griselda. Um ihre Treue auf die Probe zu stellen, verstößt er sie scheinbar und führt eine junge Frau als neue Königin ein, die sich am Ende als die gemeinsame, totgeglaubte Tochter des Paares entpuppt. Erst nach grausamen Prüfungen wird Griselda als Königin rehabilitiert.

Kulturelle Bedeutung

Die Partitur verzichtet bis auf den Tenor auf tiefe Männerstimmen und setzt auf eine reiche, zurückhaltend virtuose Orchestrierung. Die Uraufführung 1721 mit ausschließlich männlicher Besetzung (fünf Kastraten und ein Tenor) blieb eine einmalige Vorstellung und wurde nicht in den Spielplan anderer Häuser übernommen.

Community-Bewertung
—
0 Bewertungen
Home
Entdecken
Freunde
Profil