Über das Werk
Gräfin Dubarry ist eine Operette in drei Akten von Carl Millöcker nach einem Libretto von F. Zell (Camillo Walzel) und Richard Genée, die den Aufstieg der Mätresse Ludwigs XV., Jeanne Bécu, zur Gräfin Dubarry erzählt. Die Uraufführung fand am 31. Oktober 1879 im Theater an der Wien statt.
Handlung
Die Pariser Putzmacherin Jeanne Bécu verliebt sich in den Maler René Lavallery, gerät jedoch als Mätresse König Ludwigs XV. an den Hof von Versailles und steigt dort zur Gräfin Dubarry auf. Die Operette verfolgt ihren Weg von einfachen Verhältnissen bis in die höfische Welt des Ancien Régime.
Kulturelle Bedeutung
1931 legte Theo Mackeben unter dem Titel „Die Dubarry“ eine grundlegend umgearbeitete Fassung vor, die laut dem Musikwissenschaftler Andrew Lamb mit „wesensfremden“ Strukturen und neuer Orchestrierung deutlich von Millöckers Original abwich; sie liegt auch den Verfilmungen von 1935 und 1951 zugrunde.
