Gli ossequi della notte
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Gli ossequi della notte

Johann Joseph Fux
Oper · 1709

Über das Werk

Serenata (Huldigungsoper) in einem Akt von Johann Joseph Fux nach einem Libretto von Donato Cupeda, das für eine frühere Aufführung von 1701 entstanden war und für den neuen Anlass umgearbeitet wurde. Uraufführung am 15. Juli 1709 im Garten des Wiener Lustschlosses Favorita anlässlich des Namenstags von Kaiserin Wilhelmine Amalie.

Handlung

Ohne konventionelle Handlung treten allegorische Figuren auf: Die Nacht möchte der Kaiserin auch nach Sonnenuntergang huldigen, wogegen Schlaf und Stille zunächst Einwände erheben. Erst als sie von den Tugenden der Herrscherin erfahren, schließen sie sich dem Lobpreis an, unterstützt von einer Muse, einer Grazie und der Architektur.

Kulturelle Bedeutung

Das Werk fällt durch seine ungewöhnlich reiche Besetzung auf, mit mehrfach geteilten Trompetenchören, obligater Viola d'amore und doppelchörigem Satz, die den höfischen Festcharakter unterstreicht, ohne die leiseren, kammermusikalischen Passagen zu vernachlässigen. Nach langer Vergessenheit wurde die Partitur 2020 im Rahmen des styriarte-Opernfests wiederentdeckt und neu aufgeführt.

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