Ghismonda
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Ghismonda

Eugen d’Albert
Oper · 1895

Über das Werk

Ghismonda ist eine dreiaktige Oper von Eugen d’Albert nach dem dramatischen Gedicht „Die Opfer des Schweigens“ von Karl Immermann, zu dem der Komponist auch selbst das Libretto schrieb. Sie entstand während d’Alberts Dresdner Jahren als Nachfolgewerk seiner ersten Oper „Der Rubin“ und wurde am 28. November 1895 am Dresdner Hoftheater unter der Leitung von Ernst von Schuch uraufgeführt.

Handlung

Im Lustschloss des Fürsten Tankred lehnt dessen Tochter Ghismonda die Werbung des Grafen Manfred ab und verliebt sich heimlich in Guiscardo, den Sohn eines Vasallen. Als Tankred das Paar entdeckt, lässt er Guiscardo töten. Vor dem versammelten Hof bekennt sich Ghismonda daraufhin offen zu ihrer Liebe, bekränzt die Leiche, trinkt Gift und sinkt leblos neben ihm nieder.

Kulturelle Bedeutung

Die Partitur folgt hörbar Wagnerschen Vorbildern und zählt zu den frühen Bühnenwerken, mit denen sich d’Albert nach seinem Debüt als Opernkomponist etablierte; der Dresdner Verlag Breitkopf & Härtel brachte das Werk im Uraufführungsjahr heraus.

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