Frau Luna
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Frau Luna

Paul Lincke
Oper · 1899

Über das Werk

Frau Luna ist eine burlesk-phantastische Ausstattungsoperette von Paul Lincke nach einem Libretto von Heinrich Bolten-Baeckers. Sie wurde am 1. Mai 1899 im Berliner Apollo-Theater uraufgeführt und zunächst einaktig gespielt; die bis heute übliche zweiaktige Fassung mit zusätzlichen Nummern wie dem Marschlied „Das macht die Berliner Luft“ entstand erst 1922.

Handlung

Der Mechaniker Fritz Steppke baut einen Ballon, um zum Mond zu fliegen, und gerät dort – vielleicht nur im Traum – in die Welt der Mondgöttin Frau Luna und ihres Hofstaats. Nach allerlei Liebeswirren kehren die Erdenbewohner zurück mit der Erkenntnis, dass es auf dem Mond nicht anders zugeht als in der heimischen Mansardenwohnung.

Kulturelle Bedeutung

Die Uraufführung gilt als Geburtsstunde der Berliner Operette, und Lincke wird seither als deren Begründer neben Johann Strauss (Wien) und Jacques Offenbach (Paris) genannt. „Frau Luna“ blieb sein einziges Werk mit derart dauerhafter Bühnenpräsenz und überstand beide Weltkriege im Repertoire.

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