Flauto solo
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Flauto solo

Eugen d’Albert
Oper · 1905
Komödie

Über das Werk

Eugen d’Albert vertonte mit „Flauto solo“ ein musikalisches Lustspiel in einem Akt nach dem Libretto von Hans von Wolzogen. Die Uraufführung leitete Leo Blech, der zwei Jahre zuvor bereits d’Alberts „Tiefland“ aus der Taufe gehoben hatte, am 12. November 1905 am Neuen Deutschen Theater in Prag.

Handlung

Fürst Eberhard eifert seinem Vorbild, dem preußischen König Friedrich II., nach und will die Künste fördern, weshalb er seinem Kapellmeister Pepusch den „Saukanon für sechs Fagotte“ abverlangt. Sein Sohn, Prinz Ferdinand, schwärmt hingegen für Italien und lehnt deutsche Musik rundheraus ab – bestärkt vom intriganten italienischen Flötenlehrer Emanuele. Als der Fürst die Ränke seines Sohnes durchschaut, befiehlt er ihm, das verspottete Stück „Flauto solo“ selbst zu spielen, worüber Ferdinand die deutsche Musik schätzen lernt.

Kulturelle Bedeutung

Als eine der wenigen komischen Opern in d’Alberts Schaffen war „Flauto solo“ an der Prager Bühne erfolgreich, an der zwei Jahre zuvor auch sein Welterfolg „Tiefland“ uraufgeführt worden war; anders als jenes Werk konnte es sich aber nicht dauerhaft im internationalen Repertoire halten.

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