Faust
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Faust

Louis Spohr
Oper · 1816

Über das Werk

„Faust“ ist eine romantische Oper in drei Akten von Louis Spohr nach einem Libretto von Joseph Carl Bernard. Spohr komponierte sie 1813 in Wien; die Uraufführung fand erst am 1. September 1816 im Ständetheater Prag unter der Leitung von Carl Maria von Weber statt.

Handlung

Der von Mephisto verjüngte Faust verführt zunächst die Bürgerstochter Röschen und rettet dann die schöne Kunigunde vor dem Ritter Gulf. Auf Kunigundes eigener Hochzeit verabreicht er ihr heimlich einen Liebestrank, worauf beide gemeinsam fliehen; im dritten Akt nimmt Kunigunde Rache an Faust, die verlassene Röschen ertränkt sich aus Verzweiflung, und Mephisto führt Faust am Ende zur Hölle.

Kulturelle Bedeutung

Spohrs „Faust“ zählt neben E.T.A. Hoffmanns „Undine“ zu den frühesten deutschen romantischen Opern und blieb nach der Prager Uraufführung bis ins späte 19. Jahrhundert eine der meistgespielten deutschsprachigen Opern, mit Aufführungen auch in Italien, Frankreich und England.

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