Über das Werk
„Farm der Tiere“ (Originaltitel „Animal Farm: A Fairy Story“) ist eine satirische Fabel des britischen Schriftstellers George Orwell, die 1945 bei Secker & Warburg in London erschien. Zahlreiche Bühnen-, Film- und Musikfassungen folgten seither, unter anderem die für März 2026 angesetzte Inszenierung von Anna-Elisabeth Frick am Hans Otto Theater Potsdam.
Handlung
Die Tiere eines englischen Bauernhofs vertreiben ihren menschlichen Besitzer und übernehmen selbst die Verwaltung der Farm nach dem Grundsatz, dass alle Tiere gleich seien. Unter der Führung der Schweine entwickelt sich die Farm jedoch schrittweise zu einer neuen, den Menschen ähnelnden Tyrannei, die die ursprünglichen Ideale der Revolution verrät.
Kulturelle Bedeutung
Das Werk gilt als Allegorie auf die Sowjetunion von der Oktoberrevolution bis zur stalinistischen Diktatur und war in der DDR verboten. Es wurde mehrfach verfilmt (u. a. als Zeichentrickfilm 1954) und 2023 von Alexander Raskatov als eigenständige Oper vertont; „Farm der Tiere“ zählt zu den einflussreichsten politischen Fabeln des 20. Jahrhunderts.
