Ezio
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Ezio

Domenico Sarro
Oper · 1741

Über das Werk

Dramma per musica in drei Akten von Domenico Sarro nach einem Libretto Pietro Metastasios, uraufgeführt am 4. November 1741 im Teatro di San Carlo in Neapel – wie schon „Achille in Sciro" 1737 zum Namenstag König Karls VII. von Neapel. Zur Besetzung der Uraufführung gehörte die Sopranistin Giovanna Astrua.

Handlung

Der römische General Ezio kehrt siegreich aus dem Kampf gegen Attila zurück und liebt Fulvia, die Tochter des Patriziers Massimo, den Kaiser Valentiniano einst gedemütigt hat. Aus Rache zettelt Massimo ein Komplott gegen den Kaiser an und schiebt zugleich Ezio die Schuld dafür zu, während der Kaiser selbst ein Auge auf Fulvia geworfen hat. Erst als sich Massimos wahre Rolle offenbart, rettet der Kaiser den zu Unrecht verdächtigten Ezio, verzeiht den Beteiligten und gibt seinen Widerstand gegen dessen Verbindung mit Fulvia auf.

Kulturelle Bedeutung

Ezio entstand kurz vor Sarros Tod 1744 und gehört zu seinen letzten Bühnenwerken für das Teatro di San Carlo, dessen Eröffnungsoper er sieben Jahre zuvor mit „Achille in Sciro" geliefert hatte. Metastasios Textbuch wurde von rund 50 Komponisten vertont; im 20. und 21. Jahrhundert blieben vor allem die Fassungen Händels und Glucks im Repertoire, während Sarros Version weitgehend vergessen ist.

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