Ezio
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Ezio

Niccolò Jommelli
Oper · 1741

Über das Werk

Ezio ist eine Opera seria von Niccolò Jommelli nach dem Libretto von Pietro Metastasio. Die Uraufführung fand am 29. April 1741 im Teatro Malvezzi in Bologna statt – es war die erste von Jommellis zahlreichen Metastasio-Vertonungen. Das Libretto war bereits 1728 in der Vertonung von Nicola Porpora in Venedig uraufgeführt worden und zählt zu den rund 50 Ezio-Opern des 18. Jahrhunderts.

Handlung

Im Mittelpunkt steht der römische Feldherr Ezio (Flavius Aëtius), der die Hunnen unter Attila besiegt hat und nach Rom zurückkehrt. Dort sieht er in Kaiser Valentiniano einen Rivalen um seine Verlobte Fulvia. Der Höfling Massimo zettelt ein Attentat auf den Kaiser an und lenkt den Verdacht auf Ezio; Valentiniano will ihn hinrichten lassen, der Befehl wird jedoch nicht ausgeführt. Als sich das Volk erhebt, rettet Ezio dem Kaiser das Leben, woraufhin sich beide versöhnen und Ezio Fulvia heiraten darf.

Kulturelle Bedeutung

Mit Ezio begann Jommellis langjährige Auseinandersetzung mit Metastasios Libretti. Die Oper blieb über Jahrzehnte im Repertoire: Weitere Aufführungen sind für Neapel (1748 und 1771), Stuttgart (1758) und Lissabon (1772) belegt und zeigen die anhaltende Präsenz des Werks an den führenden Bühnen und Höfen, an denen Jommelli tätig war.

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