Über das Werk
Drama in fünf Akten und Prosa von Pierre-Augustin Caron de Beaumarchais, uraufgeführt am 29. Januar 1767 an der Comédie-Française. Die Premiere war zuvor durch die Erkrankung des Hauptdarstellers Préville verschoben worden.
Handlung
In London erwartet die junge Eugénie ein Kind von Lord Clarendon, mit dem sie sich heimlich vermählt glaubt. Als der Earl stattdessen eine standesgemäße Ehe eingehen will, kommt es zum Duell mit ihrem Bruder, bis er sich am Ende zu Eugénie und dem Kind bekennt.
Kulturelle Bedeutung
Nach zunächst verhaltener Aufnahme wegen der Länge wurde das Stück nach Überarbeitung binnen zwei Tagen erfolgreich und blieb bis zum „Barbier von Sevilla" Beaumarchais' bekanntestes Bühnenwerk. Noch im 18. Jahrhundert wurde es unter dem Titel „Eugenie" auch an deutschen Bühnen wie dem kurfürstlichen Theater München gespielt.
