Equus
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Equus

Peter Shaffer
Theater · 1973
Drama

Über das Werk

„Equus“ ist ein Theaterstück von Peter Shaffer, das am 17. Juli 1973 am National Theatre London (im Old-Vic-Gebäude) unter der Regie von John Dexter mit Alec McCowen und Peter Firth uraufgeführt wurde. Die Idee geht auf eine wahre Begebenheit zurück: Ein Bekannter erzählte Shaffer bei einem Abendessen von einem Fall, in dem ein junger Mann mehrere Pferde mit einem Dorn geblendet hatte; ohne weitere Fakten zu kennen, entwarf Shaffer daraus eine fiktive Deutung der Tat.

Handlung

Der Psychiater Martin Dysart behandelt den siebzehnjährigen Alan Strang, der sechs Pferde grausam geblendet hat. In den gemeinsamen Sitzungen legt Dysart schrittweise die religiös-sexuell aufgeladene Fantasiewelt frei, die Alans Tat zugrunde liegt, und stellt dabei zugleich die eigene, unauffällig gewordene Existenz infrage.

Kulturelle Bedeutung

„Equus“ gewann 1975 den Tony Award für das beste Theaterstück und gilt als eines der einflussreichsten britischen Dramen der 1970er-Jahre; die Titelrolle machte unter anderem durch eine vielbeachtete Broadway-Wiederaufnahme 2008 mit Daniel Radcliffe erneut Schlagzeilen.

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