Dschainah
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Dschainah

Paul Abraham
Oper · 1935
Operette

Über das Werk

Operette in drei Akten von Paul Abraham nach einem Libretto von Alfred Grünwald und Fritz Löhner-Beda, vom Kaffeeunternehmer Julius Meinl II. finanziert, um seiner Frau, der Sängerin Michiko Tanaka, eine Hauptrolle zu verschaffen. Die Uraufführung fand am 21. Dezember 1935 am Theater an der Wien statt, unter dem vollen Titel „Dschainah, das Mädchen aus dem Tanzhaus“.

Handlung

Baron Bogumil springt als Ersatzbräutigam ein, als sein Freund, der Marineoffizier und Schriftsteller Pierre Claudel, nicht rechtzeitig zu seiner eigenen Hochzeit mit Yvonne zurückkehrt. Claudel, nach Vietnam versetzt, hat dort die Kurtisane Dschainah durch eine Heirat vor einer Zwangslage gerettet; als Yvonnes Mutter anreist, findet Dschainah am Ende einen Maharadscha, und die Verwicklungen lösen sich auf.

Kulturelle Bedeutung

Weil China bereits durch Lehárs „Das Land des Lächelns“ und Japan durch Puccinis „Madama Butterfly“ musikalisch besetzt war, wählten die Librettisten Vietnam als exotischen Schauplatz. Trotz 57 Aufführungen konnte die Operette das hoch verschuldete Theater an der Wien nicht vor dem Konkurs retten und geriet danach für Jahrzehnte in Vergessenheit.

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